• Mache ich es - oder lieber nicht?

    Die erste schwierige Frage bei Neugründern lautet: "Mache ich es - oder lieber nicht?" Auch ich habe einige Monate gezögert. Die Angst vor dem großen Unbekannten war einfach groß. Welche Wege muss ich gehen? Wer möchte alles Geld von mir? Was ist wenn ich etwas falsch ausfülle? Meine Idee, kann die klappen? Und und und...

    Man hört sich viele Meinungen an und ist danach meist nicht schlauer. Keiner kann die ganzen Fragen zu 100% beantworten. Ein Angestelltenverhältnis erscheint im Vergleich dazu viel sicherer und weniger kompliziert (wenn man es hat). Doch eine gute, tragfähige Geschäftsidee, hinter der man voll und ganz steht, ist es allemal Wert, als Alternative zur Arbeitslosigkeit den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.  

    Und da kann heißt es: Loslegen! Solltet ihr euch in einem Anstellungsverhältnis befinden, kann es ratsam sein, sich mit dem Thema auch an den Vorgesetzten zu wenden (je nachdem, wie gut und vertrauensvoll das Verhältnis ist und wie überzeugt ihr wirklich davon seid) und vielleicht erst einmal die Möglichkeit einer nebenberuflichen Selbstständigkeit abzuklopfen. Erzählt von eurer Idee und seht, wo euch das Gespräch hinführt. Egal, ob im selben Bereich oder in einer komplett neuen Branche. Ich habe es auch gemacht, und hörte zum Beispiel Sätze wie: "Wichtig ist, sich vorab vielleicht schon ein paar Aufträge zu organisieren. Du musst vorher schauen ob deine Idee gefragt ist."

    Wo er recht hat,  hat er recht! Aber wie starte ich?

    Wie heißt es so schön? Aller Anfang ist schwer: Mit der richtigen Planung und Beratung, z. B. bei Gründungswerkstätten, ist der Weg in die Selbstständigkeit gut machbar. Beispielsweise kann man erstmal ein Nebengewerbe anmelden, etwas Werbung schalten und schauen ob ein paar Aufträge ans Land gezogen werden können. Es gibt viele Fälle, in denen die Anfragen immer mehr wurden. Dann fällt auch der Entschluss, den Schritt zu wagen, viel leichter.

    Ich persönlich finde nur wichtig, dass ihr in dem Fall euren AG in diesen Prozess der Selbstständigkeit einbezieht und nicht plötzlich vor vollendete Tatsachen stellt, was das Verhältnis beschädigen kann (wie gesagt: meine persönliche Meinung).

    Wo kann ich mich noch erkundigen und mich beraten lassen?

    Dafür findet ihr in eurer Stadt und im Internet verschiedene Fördervereine. Auch das Arbeitsamt und die IHK können helfen. Hier ein Link für Brandenburg: www.stadt-brandenburg.de/wirtschaft/unternehmen/existenzgruendung/ .

    Ich persönlich war in Potsdam hier bei der Gründungswerkstatt Enterprise. Diese kann ich euch auch sehr empfehlen. Hier wurde ich sehr familiär aufgenommen und wirklich super beraten.

    Der Schritt in die Selbstständigkeit war in meinem Fall eine Blitzgründung: In knapp 3 Wochen war alles unter Dach und Fach – im wahrsten Sinne des Wortes eine Turbo-Gründung! Das ist natürlich nicht die Regel, aber bei mir war es etwas, ich sage mal, kompliziert.

    Belügt euch nicht selbst!

    Den Tipp kann ich euch nur von ganzem Herzen geben. Und zwar betrifft das euren Businessplan. Schreibt euch die Zahlen darin nicht schön! Der Businessplan kann, wenn er richtig gemacht ist, euch sagen ob eure Idee funktioniert oder nicht.

     

    Das war es erst einmal von mir.

    Ich hoffe hier viel von euch zu lesen. Und wünsche allen einen erfolgreichen Start und gute Geschäfte!

     

    Paul Krüger

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